Liberaler Nützlichkeitsrassismus

Ordentliche Migranten

Bild: Screenshot von derstandard.at
Sie, und viele andere, könnten sich in Wien und in Österreich wohlfühlen, wenn — ja, wenn das Land nicht voller RassistInnen wäre. Zum Beispiel voller solcher RassistInnen, die in ihrem Liberalismus angeblich absehen vom völkischen Gedankentum und „nur noch“ auf Nützlichkeitsrassismus setzen.
Was will uns der die Schreiberling mitteilen, wenn sie mitteilt, dass die Zwei erfolgreich in ihren Berufen sind und gut angezogen? Was hat das mit der eigentlichen Geschichte zu tun? Was soll vermittelt werden, wenn nicht, dass es damit welche sind, denen es zusteht, sich wohlzufühlen — weil sie für Wirtschaftsstandort und Wachstum zu gebrauchen sind? Und das auch noch in einem Outfit, das ‚uns‘ passt, weil es das ‚unsere‘ ist?
Und was ist mit jenen, die nicht „dynamisch“ — Übersetzung: passt sich untertänig noch an jede Zuckung des Kapitals an — sind? Oder, noch schlimmer, nicht in ihren Berufen „erfolgreich“ sind? Und sich nicht „gut“ anziehen? „Könnten“ die sich dann nicht in Wien wohlfühlen? Wieso eigentlich nicht? Vielleicht weil der die Schreiberling der Meinung ist, dass sich „solche“ das Wohlfühlen in Wien nicht verdient haben?

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